Seespitzen

Die Skulptur von Professor Hans Stuchlik in Eschweiler-Dürwiß symbolisiert die Elemente Wasser, Himmel und Erde.

Energiegewinnung

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Erneuerbare Energien sind mittlerweile ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Sonne, Wind, Wasser und Biomasse bilden alternative Energiequellen und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Rund 115 Mio. Tonnen Kohlendioxid konnten allein im Jahr 2008 vermieden werden. Durch die verstärkte Nutzung von erneuerbaren Energien wird zudem die Abhängigkeit vom Öl und anderen begrenzten Energiequellen reduziert. Die Potentiale unserer Natur sind groß und vielseitig. Das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) verpflichtet die Stromnetzbetreiber, Strom aus erneuerbaren Energien abzunehmen und dafür Mindestvergütungen zu zahlen.

 

Bei der Solarenergie unterscheidet man zwischen der Fotovoltaik (Nutzung der Sonnenenergie zur Stromerzeugung) und der Solarthermie (Nutzung der Sonnenenergie zur Wärmeversorgung).

Die Fotovoltaik-Technik hat in den letzten 10 Jahren starke Zuwächse zu verzeichnen, aufgrund der intensiven Forschungsförderung der Fotovoltaik-Industrie durch die Bundesregierung einerseits und die Marktstimulierung durch das EEG (Energieeinspeisegesetz - gesetzlich festgelegte erhöhte Vergütung für Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energien) andererseits.

Für die Gesamtstromerzeugung in Deutschland spielt die Fotovoltaik jedoch noch eine untergeordnete Rolle. Aber die Fotovoltaik-Technik hat sich für Deutschland zum Exportschlager entwickelt. Deutsche Unternehmen und Forschungsinstitute sind weltweit führend, wenn es um Forschungen und Entwicklungen geht. Und Weiterentwicklungen zu kostengünstigeren und resourcenschonenden Produktionsmethoden und zu Solarmodulen mit höheren Wirkungsgraden sind dringend erforderlich, weil auch hier die Rohstoffe knapper werden.

Aber auch in der Solarthermie zur Unterstützung der Heizung und der Brauchwassererwärmung werden zukünftig große Potenziale gesehen. Ein Großteil der Forschungsgelder fließt dabei in den Großanlagenbau. Solar-thermische Kraftwerke in den Mittelmeerländern entstehen unter Beteiligungen von deutschen Firmen. Dabei wird durch Solarwärme Dampf erzeugt, der wiederum über eine Turbine Strom in das öffentliche Netz einspeist. Überschüssige Wärme wird dabei in einem so genannten Wärmespeicher zwischengelagert und kann z. B. nachts, wenn die Sonne nicht scheint, für Turbinenkraft sorgen. Solche Kraftwerke können mittlerweile eine kleine Stadt mit Strom versorgen und sind dank der Wärmespeicherung sogar grundlastfähig.

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